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Ein Intimpiercing ist
Geschmackssache. Wer sich jedoch an einer dieser verborgenen Stellen ein solches
hat anbringen lassen weiß, wie stolz es macht, einen solchen
Schmuck zu tragen und wie überrascht Partner oder Partnerin sind, wenn
sie diesen ganz besonderen Körperschmuck entdecken. |
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Intimpiercing der Frau |
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Klitorisvorhaut Die Klitorisvorhaut kann, je nach Beschaffenheit bzw. Größe, längs oder quer gepierct werden. Effekt bei beiden Methoden: sanfteste Stimulation vor allem, wenn die Kugel des Ringes aufliegt. Die Klitoris selbst sollte nicht (und wird von uns auch nicht) - da ein Schwellkörper wie die Eichel des Mannes - durchstochen werden (Blutungsgefahr). Manche Piercer folgen dem Wunsch der Kundin und durchstechen in waagerechter Stichrichtung diesen höchst empfindlichen Körperteil. Dabei können allerdings die empfindlichen Nerven irreparabel durchtrennt werden. Dieses Piercing eignet sich auch keinesfalls um, wie man vermutet in SM-Kreisen üblich, schwere Schmuckstücke/Gewichte daran zu befestigen. Mit unzähligen Nerven durchzogen, ist die Klitorisvorhaut auch viel zu empfindlich dafür. Sich die Klitorisvorhaut piercen zu lassen, erfordert höchsten Mut und einen äußerst erfahrenen Piercer. Gerade an dieser Stelle bieten sich außer zu tragenden Ringen auch filigrane, leichte Anhänger als Schmuck dieser Region an.
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Labien mit Ring In den äußeren oder inneren Labien (Schamlippen) ist relativ problemlos ein Piercing anzubringen. Das ist ein ganz besonderer Schmuck, den die Frau ja nur ihrem Intimpartner/in zeigt. Spiele an und mit den Ringen können die Frau sexuell stimulieren - und je nachdem, wie sie anatomisch gebaut ist, zeigt sich das Piercing in den äußeren oder inneren Labien als sehr kokett und reizvoll. Man sollte sich also vorher schon Gedanken machen, wo man sensibler reagiert oder reagieren möchte. In die Stichkanäle können nach Abheilung, also wenn sich im Stichkanal neue Haut gebildet hat, auch hängende Schmuckstücke eingesetzt werden, die dann recht verführerisch hervorblitzen.
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Intimpiercing des Mannes |
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Frenum Das Durchstechen der dünnen weichen Haut unter der Eichel, dem Vorhautbändchen, ist sehr leicht vorzunehmen und wenig schmerzhaft. Der Kanal sollte mit einem Ring oder Kugelstift geschmückt werden. In der SM-Szene werden ins Frenulum oft erektionshindernde Accessoires wie z.B. Schlösser gehängt. Um das Gegenteil zu bewirken, die Erektion also zu verlängern, können Ringe getragen werden, die den ganzen Penis umschließen. |
Dieser Typus gehört zu den problematischeren Intim- Piercings für Männer. Der Stichkanal verläuft von der Harnröhrenöffnung bis zum Vorhautbändchen. Es muss penibel darauf geachtet werden, dass die richtige Größe für den Ring ausgewählt wird. Bei der Schmuckauswahl ist nur zu Ringen, bzw. Ovalen zu raten. Das Durchstechen erfordert ebenfalls einen sehr erfahrenen Piercer! Der Träger eines "Prinz Albert" wird feststellen - genauso und vor allem wie eine Partnerin - dass der "G-Punkt" im Blindflug gefunden wird! |
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Hafada Das Hafada-Piercing befindet sich zwischen Hoden und Penisbasis. Das Piercen im Hautfaltenbereich erfordert großes Geschick, ist aber nicht besonders schmerzhaft. Es handelt sich weniger um ein erotisches, als um ein dekoratives Piercing. Meist werden mehrere Ringe getragen. Daran können Schmuckstücke oder Gewichte angehängt werden.
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Oetang Beim Oetang wird die Vorhaut am Rand
auf beiden Seiten durchstochen und anschließend mit Ringen verschlossen. Mehr als zwei
Piercings in die Vorhaut sollten gleichzeitig nicht vorgenommen werden, da dieser Bereich
stark anschwellen kann. Meist werden mehrere Ringe getragen; auch sehr kurze
Kugelstifte
sind möglich. In Birma wird der Oetang als Keuschheitsgürtel für Männer getragen,
genau wie im alten Rom bei den Sklaven und Athleten. |
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Pubic Der Pubic wird ganz knapp über dem Penisansatz gestochen. So wird die Heildauer verkürzt, die ansonsten recht langwierig sein kann. Als (nicht erotisierender) Schmuck werden Ringe oder Kugelstifte getragen.
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Guiche Der Stichkanal wird mit einer Braunüle durch die Raphe, die Naht zwischen Hodensack und After gestochen. Während des Heilungsprozesses, der mindestens sechs bis acht Wochen dauert, können bestimmte Bewegungen, sowie Sitzen und Rad fahren sehr unanagenehm sein. Der Guiche ist auch heute noch unter Männern, die auf den Inseln im südpazifischen Ozean leben, verbreitet.
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